Totmannmelder · Totmannschalter · Alleinarbeit

Totmannschalter für Alleinarbeit

CALIMA ist eine app-basierte Personen-Notsignal-Anlage (PNA) für Alleinarbeit: der Totmannmelder als Totmannschalter-App auf dem Diensthandy, für iPhone und Android. Die App erkennt Bewegungslosigkeit, Stürze und ausbleibende Rückmeldungen. Im Alarmfall werden vordefinierte Notfallkontakte oder eine Leitstelle automatisch alarmiert, mit Standort und Art des Alarms.

  • Für iOS und Android, auch als Smartwatch-App
  • Einfache Bedienung und schnelle Einrichtung
  • Alarmierung von Notfallkontakten oder Leitstelle
  • Ab 29 €/Monat pro Lizenz
Notfallsystem für Alleinarbeit: Smartphone als PNA
Über 800 Unternehmen schützen ihre Mitarbeiter:innen bereits mit CALIMA
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Was ist ein Totmannmelder oder Totmannschalter?

Ein Totmannmelder ist eine auf Sensorik basierende Funktion, die kontinuierlich prüft, ob es Anzeichen für eine Notlage gibt – zum Beispiel Bewegungslosigkeit oder einen Sturz. Je nach System kann er automatisch einen Alarm auslösen und Hilfe verständigen.

Obwohl der Begriff „Totmann“ drastisch klingen mag, soll das System selbstverständlich präventiv wirken und das Leben von Alleinarbeitenden schützen – und natürlich unabhängig vom Geschlecht.

In der Praxis werden verschiedene Begriffe als Synonym verwendet: Totmannschalter, Totmannwarner, Totmannknopf, Totmannschaltung oder Totmanneinrichtung. Streng genommen bezeichnet „Schaltung“ auch Systeme, die zusätzlich Maschinen abschalten, doch diese Trennung ist im sprachlichen Gebrauch oft fließend.

TOTMANNMELDER · TOTMANNWARNERPersonarbeitet alleinSensorik prüftlaufendAlarm anNotfallkontakteTOTMANNSCHALTUNGPersonan der MaschineKeine Bedienungmehr erkanntAlarm + Maschineschaltet ab

Synonyme: Totmannschalter · Totmannwarner · Totmannknopf · Totmanneinrichtung · Totmann

In der Praxis werden die Begriffe meist gleichbedeutend genutzt. CALIMA ist ein Totmannmelder: die App alarmiert, sie schaltet keine Maschinen ab.

Warum Totmannschalter für die Arbeitssicherheit wichtig sind

Totmannmelder kommen dort zum Einsatz, wo Menschen allein arbeiten – also außerhalb von Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen.

Stürze, medizinische Notfälle oder Bedrohungssituationen können gravierende Folgen haben, wenn keine schnelle Hilfe erfolgt. Laut Arbeitsschutzgesetz (§ 5 ArbSchG) sind Arbeitgeber:innen verpflichtet, Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Totmannsysteme haben sich als effektive technische Maßnahme etabliert – oft zuverlässiger und skalierbarer als z. B. Kontrollanrufe oder Videoüberwachung. Diese Systeme bieten nicht nur Sicherheit, sondern auch ein beruhigendes Gefühl, das sowohl Arbeitgeber:innen als auch Arbeitnehmer:innen zu schätzen wissen.

RUF- UND SICHTWEITEArbeit im TeamHilfe ist sofort daRUF- UND SICHTWEITEAlleinarbeitNiemand in Reichweite

§ 5 ArbSchG: Gefährdungsbeurteilung durchführen und geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen.

Sobald niemand in Ruf- und Sichtweite ist, muss die Hilfeleistung technisch oder organisatorisch sichergestellt werden.

Funktionsweise: Wie funktionieren Totmannmelder und Totmannschalter?

Moderne Totmannmelder nutzen Sensorik und intelligente Software, um Notlagen automatisch zu erkennen und zu melden. Bei CALIMA stehen diese Alarmarten und Schutzmechanismen zur Verfügung:

BEWEGUNGSturz erkanntkeine BewegungVor-AlarmALARM AUSGELÖSTZEIT

Die Unfallerkennung wertet die Beschleunigungssensoren des Smartphones aus.

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Manueller SOS-Alarm

Alleinarbeitende lösen selbst aus: über die App, über das Widget auf dem Homescreen oder über einen gekoppelten Bluetooth-Notfallknopf.

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Zeit-Alarm

Der Totmannmelder fordert in regelmäßigen Abständen eine Reaktion bzw. Quittierung durch die betroffene Person. Bleibt diese aus, wird ein Alarm ausgelöst.

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Sturz- und Ruhealarm

Die Unfallerkennung wertet die Bewegungssensoren aus. Sie löst bei einem Sturz aus und ebenso, wenn über längere Zeit keine Bewegung mehr erkennbar ist.

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Technischer Alarm

Fällt eine technische Voraussetzung für den Schutz aus, zum Beispiel die Internetverbindung, meldet die App das sichtbar und hörbar am Gerät.

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Vor-Alarm gegen Fehlalarme

Vor jeder automatischen Eskalation läuft ein Vor-Alarm, üblicherweise 5 bis 15 Sekunden. Test- und Fehlalarme lassen sich in dieser Zeit abbrechen.

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Stiller Alarm

Ein manuell ausgelöster Alarm kann als stiller Alarm konfiguriert werden. Am Gerät ist nichts zu sehen oder zu hören, die Alarmierung läuft im Hintergrund. Gedacht für Bedrohungssituationen.

Weitere Alarmarten in der Praxis. Klassische Totmanngeräte bieten teilweise zusätzliche Alarmarten, etwa den Lagealarm, der bei Überschreiten eines bestimmten Neigungswinkels auslöst. Bei CALIMA übernehmen Sturz- und Ruhealarm die Unfallerkennung; ein Lagealarm gehört derzeit nicht zum Funktionsumfang. Welche Alarmarten Sie tatsächlich benötigen, ergibt sich aus Ihrer Gefährdungsbeurteilung. Sprechen Sie uns an, wenn Sie unsicher sind.

Was im Notfall passiert

Ein Totmannmelder ist nur so gut wie die Rettungskette dahinter. Bei CALIMA läuft sie in dieser Reihenfolge ab:

1
Auslösung

Alarm wird ausgelöst

Automatisch bei Sturz, Bewegungslosigkeit oder ausbleibender Rückmeldung. Oder manuell über App, Widget und Bluetooth-Notfallknopf.

2
Vor-Alarm

Vor-Alarm gegen Fehlalarme

Ein Vor-Alarm (üblicherweise 5 - 15 Sekunden) läuft. Test- und Fehlalarme lassen sich in dieser Zeit abbrechen.

3
Übertragung

Notsignal erreicht CALIMA

Alarmsignal und Standortdaten gehen über die Mobilfunkverbindung oder über WLAN an das CALIMA Rechenzentrum.

4
Alarmierung

Notfallkontakte werden alarmiert

Die vordefinierten Notfallkontakte werden per Anruf, SMS und E-Mail kontaktiert, in mehreren Eskalationsstufen.

5
Klärung

Hilfe ist eingetroffen

Sobald die Notsituation geklärt ist, kann dies mittels App signalisiert werden und der Alarm gilt als abgeschlossen.

Notfallkontakte benötigen keine eigene Lizenz. Fällt das Smartphone aus oder bricht die Verbindung ab, läuft ein gestarteter Zeit-Alarm auf dem CALIMA Server weiter und alarmiert auch dann.

App-basiert statt Extra-Hardware

Der Totmannmelder von CALIMA läuft als Totmannschalter-App auf dem vorhandenen Diensthandy, auf iPhone und Android, und auf der Smartwatch. Ein zusätzliches Totmanngerät oder ein separates Telefon ist nicht nötig. Das spart Investitionskosten und Zeit bei der Einführung.

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In Tagen eingerichtet, nicht in Monaten

App über App-Store oder MDM verteilen, keine IT-Integration nötig

Kostengünstig

Keine Investition in Endgeräte

Läuft auf vorhandenen Smartphones und Smartwatches

Benutzerakzeptanz

Hohe Akzeptanz durch das gewohnte Diensthandy

Kein zusätzliches Gerät am Gürtel

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Eskalationsstufen frei konfigurierbar

Notfallkontakte, Sicherheitsdienst oder Leitstelle

Normgerechte PNA

Ausgerichtet an DGUV Regel 112-139

Und an DIN VDE V 0825-11, bewusst nicht zertifiziert

Datenschutz gemäß GDPR

DSGVO-konform, EU-Hosting

Rechenzentren in Deutschland und Frankreich

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Keine Überwachung, Standort nur im Alarmfall

Im Normalbetrieb werden keine Bewegungsdaten gespeichert

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Zuverlässig auch ohne Empfang

Der Zeit-Alarm läuft serverseitig weiter

Angebot anfragen

Wo werden Totmannschalter für Alleinarbeit eingesetzt?

Totmannwarner sind ein bewährter Bestandteil der Arbeitssicherheit in der Industrie und in vielen weiteren Branchen. App-basierte Systeme wie CALIMA sind nach DGUV vor allem für Alleinarbeit mit mittlerem Risiko vorgesehen. Typische Einsatzbereiche am Alleinarbeitsplatz:

Industrie und Instandhaltung

Arbeiten an Industrieanlagen, oft außerhalb der Regelarbeitszeit

Energie- und Wasserversorgung

Umspannwerke, Netze, Wasserwerke und Außendienst

Lagerlogistik

Hallen, Hochregale, Rampen und Nachtschichten

Entsorgungswirtschaft

Sammelfahrzeuge, Sortieranlagen und Deponien

Baugewerbe

Wechselnde Baustellen und einzeln arbeitende Gewerke

Facility Management

Haustechnik, Reinigung und Wartungsrundgänge

Einzelhandel

Filialen vor Öffnung und nach Ladenschluss

Öffentliche Infrastruktur

Tunnel, Kläranlagen, Bäder und Verkehrsanlagen

Was kostet ein Totmannmelder?

Die Kosten hängen stark vom gewählten System ab. Ein Vergleich zwischen klassischen Hardware-Lösungen und App-basierten Lösungen zeigt deutliche Unterschiede:

Klassische Hardware-PNAApp-basiert (CALIMA)
Anschaffungskosten pro Totmann Endgerät500 – 2.000 €pro Personen-Notsignal-Gerät0 €wenn Smartphone oder Smartwatch vorhanden, sonst 200 – 900 €
Anschaffungskosten für Empfangszentraleca. 10.000 €für eine PNEZ0 €wenn Smartphone, Tablet oder PC vorhanden
Netzwerkinfrastruktur5.000 – 150.000 €sehr individuelle Kosten für autarkes, lokales Funknetz0 €wenn Mobilfunk-SIM oder WLAN vorhanden, sonst ab 10 €/Monat
Betrieb und Wartungindividuelle Kostenab 29 €/Monatpro Lizenz
Dauer bis zur Einführungin der Regel Wochen bis MonateBeschaffung, Funknetz, InstallationTageApp über App-Store oder MDM verteilen, keine IT-Integration nötig
Ersatzgeräte und Akkuseigener Gerätepool, Ladeinfrastruktur und Akkuwechsel nötigentfällt, das Diensthandy wird ohnehin geladenoptionaler Bluetooth-Notfallknopf: wechselbare Knopfzelle, Laufzeit mehrere Jahre
Funktionsprüfungenwiederkehrende Prüfungen am Gerät, häufig über WartungsvertragUpdates über den App-StoreWartungsvertrag nur optional für mitgelieferte Hardware
SchulungsaufwandEinweisung auf ein zusätzliches, unbekanntes GerätBedienung auf dem bekannten SmartphoneOnboarding-Sessions optional buchbar
Testmöglichkeitselten oder eingeschränkt14 Tage kostenlos testen

„CALIMA bietet uns innovative Funktionen, die unsere vorherigen Notfallgeräte übertreffen und einfach in unsere bestehenden Sicherheitsmaßnahmen integrierbar sind.“

Andreas Stolz, Deutsches Rotes Kreuz

Andreas Stolz

Bereichsleitung Notrufdienstleistungen und Einsatz-Dienste

Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen Totmannschalter und Totmannmelder?

Der Begriff „Schalter“ wird häufig für Systeme verwendet, die zusätzlich Maschinen oder Anlagen abschalten. Totmannmelder sind darauf ausgelegt, Alarme bei Bewegungslosigkeit auszulösen, während Totmannschalter als Sicherheitsvorrichtungen fungieren, die eine kontinuierliche Bedienung erfordern, um ein System in Betrieb zu halten. In der Praxis werden die Begriffe meist gleichbedeutend genutzt.

Sind Totmannmelder per Handy-App gesetzlich zulässig?

Ja. Eine App kann die Anforderungen an eine Personen-Notsignal-Anlage erfüllen und wird in der Praxis breit eingesetzt. Maßgeblich ist Ihre Gefährdungsbeurteilung: Sie bestimmt, welche Schutzmaßnahme für den jeweiligen Arbeitsplatz geeignet ist. CALIMA ist an der DGUV Regel 112-139 und an DIN VDE V 0825-11 ausgerichtet, aber bewusst nicht zertifiziert. Eine generelle Zertifizierungspflicht für Personen-Notsignal-Anlagen besteht nicht.

Kann man einen Totmannschalter kostenlos testen oder ausprobieren?

Ja. CALIMA können Sie 14 Tage kostenlos testen, ohne zusätzliche Hardware. Das reicht in der Regel, um den Totmannmelder mit einigen Alleinarbeitenden im echten Arbeitsalltag zu bewerten, bevor Sie sich entscheiden.

Wie erfolgt die Alarmierung im Notfall?

Die Alarmierung läuft über Anruf, SMS und E-Mail an vordefinierte Notfallkontakte, optional an den Sicherheitsdienst oder an eine 24/7-Leitstelle. Die Kontakte erhalten einen Link mit Standort, Alarmart und den hinterlegten Notfallinformationen. Die Alarmierung endet erst, wenn ein Kontakt den Alarm aktiv übernimmt.

Muss die App geöffnet sein, damit der Totmannmelder funktioniert?

CALIMA schützt, solange die App im Vordergrund oder im Hintergrund läuft und die entsprechenden Funktionen aktiviert sind. Wird die App vollständig geschlossen, während Unfallerkennung oder Zeit-Alarm aktiv sind, erhalten Nutzer:innen eine Push-Benachrichtigung, dass der Schutz nicht mehr aktiv ist. Nutzungserinnerungen lassen sich pro Team im Admin-Portal konfigurieren.

Was passiert bei fehlendem Empfang oder leerem Akku?

Ein gestarteter Zeit-Alarm läuft auf dem CALIMA Server weiter. Erfolgt keine Rückmeldung, werden die Notfallkontakte alarmiert, auch wenn das Smartphone keinen Empfang mehr hat, der Akku leer ist oder das Gerät zerstört wurde. Die Unfallerkennung braucht dagegen ein funktionsfähiges Gerät, weil sie auf die Sensoren des Smartphones angewiesen ist.

Können Vorgesetzte sehen, wo sich Mitarbeitende aufhalten?

Nein. CALIMA ist keine Überwachungslösung. Standort- und Bewegungsdaten werden ausschließlich im Alarmfall an Notfallkontakte übermittelt. Administrator:innen sehen Stammdaten und den Installationsstatus. Standort, Auslöser und Protokoll eines Alarms sind nur dann sichtbar, wenn tatsächlich ein Alarm ausgelöst wurde.

Dürfen Mitarbeitende ihr privates Smartphone nutzen?

Technisch ist das möglich. Werden private Geräte eingesetzt, sind in der Regel zusätzliche Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber:in und Beschäftigten nötig. Für den Regelfall empfehlen wir dienstliche Geräte.

Wie wird CALIMA auf vielen Geräten ausgerollt?

Über den öffentlichen App-Store, auch per MDM. Eine Integration in Ihre lokale IT-Infrastruktur ist für den Standardbetrieb nicht nötig, die App kommuniziert über HTTPS. IPA-Dateien oder Enterprise Distribution stellen wir nicht bereit.

Für welche Gefährdungsstufe ist ein App-basierter Totmannmelder geeignet?

CALIMA ist nach DGUV vor allem für Alleinarbeit mit mittlerem Risiko ausgelegt. Bei hohem Risiko lässt sich der Schutz nicht allein technisch lösen, dort müssen mehrere Personen am Arbeitsplatz sein. Welche Maßnahme geeignet ist, ergibt sich aus Ihrer Gefährdungsbeurteilung. Die Verantwortung dafür liegt beim Unternehmen.

Totmannmelder per App

CALIMA ist eine moderne, skalierbare Lösung für Unternehmen, die Alleinarbeit zuverlässig und entsprechend den Arbeitsschutzrichtlinien absichern möchten:

Im Überblick

  • Keine zusätzliche Hardware erforderlich
  • Sofort einsetzbar auf dienstlichen Smartphones und Smartwatches
  • DSGVO-konform, gehostet in Deutschland und Frankreich
  • Standortdaten nur im Alarmfall
  • Ab 29 €/Monat pro Lizenz
  • 14 Tage kostenlos testen