Alleinarbeiterschutz

Sobald ein Mitarbeiter allein arbeitet, ist der Arbeitgeber gemäß § 5 des Arbeitsschutzgesetzes dazu verpflichtet, eine besondere Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und daraus Maßnahmen abzuleiten. Insbesondere muss der Arbeitgeber gewährleisten, dass nach einem Unfall unverzüglich Erste Hilfe geleistet und die erforderliche ärztliche Versorgung veranlasst wird.

Verhängnisvolle Gefahren für Alleinarbeiter

Sturz oder Unfall

Sturz und Unfall

In Deutschland passieren jährlich ca. 875.000 Arbeitsunfälle, von denen 450 sogar tödlich enden. Die häufigsten Unfälle entstehen durch Stolpern, Rutschen und Stürzen sowie die inkorrekte Bedienung von Maschinen und Werkzeugen. Falsches Lagern, Heben oder Tragen gehören zu den häufigsten Unfallursachen.

Medizinischer Notfall

Medizinischer Notfall

In Deutschland erleiden jährlich ca. 200.000 Menschen einen Schlaganfall, von denen 64.000 sogar tödlich verlaufen. Neben dem Schlagfanfall ist auch der Herz-Kreislauf-Stillstand mit 60.000 Betroffenen ein häufiger medizinischer Notfall, der für zehn Prozent der Betroffenen sogar tödlich verläuft.

Angriff und Überfall

Angriff und Überfall

Gewaltunfälle am Arbeitsplatz haben in den vergangenen Jahren um etwa 50 Prozent zugenommen. Während 2010 ca. 8.800 Gewaltunfälle registriert wurden, waren es 2019 bereits 13.200. Besonders häufig werden Gewaltunfälle von Angestellten im Einzelhandel oder im Pflegedienst gemeldet.

Persönliches Notsignal-Gerät

Alleinarbeiter sind auf sich allein gestellt

Alleinarbeiter bzw. Mitarbeiter an Einzelarbeitsplätzen [EAP] arbeiten außerhalb von Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen. Im Notfall sind sie völlig auf sich allein gestellt und haben Niemanden, der schnell Hilfe leisten und die Rettungskette auslösen könnte. Bei einem Unfall oder einem akuten medizinischen Notfall sind Minuten oder sogar Sekunden bis zum Eintreffen der Ersten Hilfe entscheidend. Menschen, die einen Herzstillstand erleiden, haben nur dann eine Überlebenschance, wenn sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden. Mit jeder Minute, die vergeht, sinkt die Chance für das Überleben um etwa zehn Prozent. Bei einem Schlaganfall sollte die erste Behandlung innerhalb der ersten drei Stunden beginnen, da die Zeit über das Ausmaß der Zellschäden im Gehirn entscheidet. Je schneller Hilfe geleistet wird, desto höher sind die Chancen, die Folgen zu minimieren.

Arbeitgeber sind in der Pflicht

Gemäß § 25 der Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV/GUV-V A1) hat der Arbeitgeber unter Berücksichtigung der betrieblichen Verhältnisse durch Meldeeinrichtungen und organisatorische Maßnahmen dafür zu sorgen, dass bei einem Notfall unverzüglich die notwendige Hilfe herbeigerufen und an den Einsatzort geleitet werden kann. Da diese Forderung insbesondere auch für Einzelarbeitsplätze gilt, hat der Arbeitgeber abhängig von der Gefährdung an Einzelarbeitsplätzen geeignete Maßnahmen der Überwachung zu treffen. Diese Überwachung kann unter anderem auch durch Personen-Notsignal-Anlagen erfolgen.

zur DGUV-Regel 112-139
Verunglückter Mitarbeiter
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